Verkehrsstrafrecht

Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe muss ein Autofahrer rechnen, wenn er an Fußgängerüberwegen falsch fährt und dadurch andere Personen gefährdet An diesem Zebrastreifen in der Würzburger Straße kommt es immer wieder zu Unfällen mit querendenFußgängern.

An diesem Zebrastreifen in der Würzburger Straße in Bamberg kommt es immer wieder zu Unfällen mit querenden Fußgängern, z.B. wurde dort laut Polizeinagaben am 09.10.2014 eine 11-jährige Schülerin angefahren. Autofahrern drohen in einem solchen Fall Freiheitsstrafe oder Geldstrafe wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, § 315c StGB.

Rechtsanwälte Karl & Partner aus Bamberg – Ihre Anwälte im Verkehrsstrafrecht

Bamberg Der Begriff Verkehrsstrafrecht erfasst alle Straftaten mit Bezug zum Verkehr im öffentlichen Verkehrsraum. Schutzzweck des Verkehrsstrafrechts ist vor allem die Gewährleistung der Sicherheit des Straßenverkehrs. Dem Verkehrsstrafrecht sind insbesondere die folgenden, in der Praxis häufig vorkommenden Delikte zuzuordnen:

  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, (sog. Unfallflucht), § 142 StGB,
  • Fahren unter Einfluss von Alkohol, Medikamenten und Drogen, (sog. Trunkenheit im Verkehr), § 316 StGB,
  • Vollrausch, § 323 StGB,
  • Gefährdung des Straßenverkehrs, z.B. bei Übermüdung bzw. Einschlafen am Steuer, § 315c StGB,
  • Nötigung im Straßenverkehr, z.B. durch Drängeln oder Ausbremsen auf der Autobahn, § 240 StGB,
  • Beleidigung, § 185 StGB,
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, § 315b StGB,
  • Unterlassene Hilfeleistung, § 323c StGB,
  • fahrlässige Tötung, § 222 StGB,
  • fahlässige Körperverletzung, § 229 StGB,
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis oder Fahren trotz Fahrverbot, § 21 StVG und
  • Kennzeichenmissbrauch, § 22 StVG.

Auch im Straßenverkehrsstrafrecht kann es schnell zu weitreichenden Eingriffen und Konsequenzen für den Betroffenen kommen. Beispielsweise ist nicht selten die gesamte wirtschaftliche Grundlage einer Person gefährdet, wenn die Entziehung der Fahrerlaubnis im Strafverfahren in Betracht kommt, wie z.B. in den Fällen der Unfallflucht mit einem bedeutenden Fremdschaden, einer Gefährdung des Straßenverkehrs oder einer Trunkenheit im Straßenverkehr usw.

Bundesweite Verteidigung im Verkehrsstrafrecht – Rechtsanwälte Karl & Partner aus Bamberg

Von unserem Standort in Bamberg aus verteidigen die Rechtsanwälte Karl & Partner ihre Mandanten im Verkehrsstrafrecht deutschlandweit. Den Weg zu unserer Kanzlei finden Sie hier…

Die Strafverteidigung sollte möglichst im Ermittlungsverfahren, also möglichst frühzeitig, beginnen. Denn gerade im Verkehrsstrafrecht kann es für den positiven Ausgang eines Verfahrens von besonderer Bedeutung sein, sich als Betroffener einer Straftat bereits vor der ersten Einlassung zur Sache mit einem Rechtsanwalt mit Kenntnissen im Verkehrsstrafrecht und im Strafprozessrecht zu besprechen.

Ihre Anwälte bei drohender Entziehung der Fahrerlaubnis im Strafverfahren – Kanzlei Karl & Partner

Im Verkehrsstrafrecht werden unsere Mandanten von Rechtsanwältin Olivia Kraus und Rechtsanwalt Sebastian Spindler vertreten.

Unsere Rechtsanwälte entwickeln im Verkehrsstrafrecht für Sie erfolgsorientierte Konzepte, sie halten persönlichen Kontakt zu Ihnen und sie haben den Anspruch, eine zügige Sachbearbeitung zu gewährleisten.

Setzen Sie Ihre Rechte durch – Kosten der Strafverteidigung im Verkehrsstrafrecht und Rechtsschutzversicherung

Ein Strafverfahren kostet Geld. Es ist grundsätzlich vom Angeklagten zu bezahlen, wenn er wegen einer Straftat verurteilt wird. Dies gilt grundsätzlich auch im Verkehrsstrafrecht.

Eine Rechtsschutzversicherung gibt in der Regel eine Kostendeckung bei Straftaten im Straßenverkehr, die auch fahrlässig begangen werden können, z.B. eine Trunkenheitsfahrt. Auch bei Straftaten, die nur vorsätzlich begangen werden können, z.B. eine Unfallflucht, erteilt die Rechtsschutzversicherung eine vorläufige Kostendeckung. Generell übernimmt die Versicherung die Kosten der Verteidigung dann aber nur, wenn es zur Einstellung des Verfahrens kommt, beispielsweise nach § 170 Abs. 2 StPO (z.B. weil kein Tatnachweis geführt werden kann) oder nach § 153a StPO (z.B. nach Zahlung einer Geldauflage). Kommt es dagegen zu einer Hauptverhandlung, muss im Falle eines Freispruchs die Landeskasse und im Falle einer Verurteilung der Angeklagte bzw. die Angeklagte die Kosten der Verteidigung und des Verfahrens bezahlen.

Grundsätzlich gilt weiter, dass eine Rechtsschutzversicherung bzw. die Landeskasse im Falle einer bestehenden Erstattungspflicht Verteidigergebühren nur in Höhe der gesetzlichen Gebühren erstatten. Selbstverständlich wird dem Betroffenen dadurch nicht die Möglichkeit genommen, mit seinem Verteidiger eine Vergütungsvereinbarung zu treffen.

Haben Sie Fragen zu den erwartenden Kosten der Rechtsverteidigung? Sprechen Sie uns einfach an.

Kontakt:

  • Tel.: 0951 / 980 50 – 0
  • Fax: 0951 / 980 50 20
  • E-Mail:info@karlundpartner.de
  • Postanschrift: RAe Karl & Partner, Artur-Landgraf-Straße 70, 96049 Bamberg
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